Mein Lieblinggericht an Bord. Ein abgewandeltes israelisches Frühstücksrezept. Oder eine Art Letscho. Einfach. Alles in einem Topf. Gelingt immer. Lässt sich wunderbar variieren. Lässt sich mit einer Hand löffeln. Macht satt und glücklich.
Monat: Februar 2026
Warum es „5 Minuten“ heißt weiß ich nicht. Natürlich ist es nicht in 5 min zubereitet. Aber es ist einfach. Ein Anfänger Brot, ohne kneten, ohne fancy Küchengeräte.
Für mich an Bord die Mahlzeit für schlechte Tage. Für schlechtes Wetter, Übermüdung und keine Lust und Inspiration fürs Kochen. Dieses Gericht ist für mich Heimat, ein verkaterter Sonntag auf der Couch in der WG mit Mitte Zwanzig. Und auch ohne Alkohol und Couch gibt es diese Tage. Dafür braucht man ein Gericht fürs Gemüt.
Nach viel herumexperimentieren hat sich schließlich diese Zusammensetzung und Vorgehensweise an Bord etabliert. Hier ist das Brot wie es auf dem Pazifik jeden zweiten Tag aus dem Omnia Backofen kam. Am besten noch warm mit Butter bestreichen und herzhaft reinbeissen!
Eine einzelne klare, starke Stimme erhebt sich durch die Abendluft. Ein einzelnes gesungenes Wort. Weitere Frauen stimmen ein, die Kraft der Stimmen nimmt stetig zu, die Melodie wird stärker, der Rhythmus schneller. Dann abrupt wieder nur eine einzelne klare Frauenstimme, bevor die Menge den Text wiederholt. Trommeln geben den Rhythmus vor, nicht im Hintergrund, sondern, …





